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Folgender Text stammt von einer Piraten-Mailingliste und es lohnt sich, ihn auch außerhalb der Liste zu lesen und zu verbreiten.

  • SMV bedeutet *NICHT* Liquid Feedback. SMV bedeutet auch *NICHT* Klarnamenspflicht oder Wahlcomputerproblem. Es existieren Anträge für Varianten mit Papier und Urnen, die zwar umständlich sind, aber die vorgenannten Probleme nicht haben.
  • Viele der Anträge würden Liquid Democracy festschreiben. Auch wenn Liquid Democracy nicht gleichzusetzen mit LQFB ist, so sind viele Probleme inhärent.
Liquid Democracy ist KEINE Basisdemokratie! Wie Liquid Democracy in der Praxis funktioniert, haben wir am Bundesliquid gesehen. (Unten werde ich noch erläutern, warum eine SMV mit Delegationen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handlungsunfähig sein wird).
DESWEGEN MEINE BITTE:
Befasst euch mit den Anträgen, lehnt die Anträge, die Liquid oder Delegationen festschreiben ab, und nehmt einen der anderen Anträge an. Sei es einer mit Onlinetool oder einer mit Papierwahl.
Hier ein paar Argumente zu Liquid Democracy, die ich aus älteren Diskussionen rausgefischt hab:
  • Wir stehen für Basisdemokratie und rühmen uns damit. Basisdemokratie bedeutet nicht, dass 1-2 Superdelegierte entscheiden. Es bedeutet, dass einzelne Basismitglieder mit gleichem Stimmgewicht abstimmen.
  • Menschen machen Fehler. Wenn ein normaler Teilnehmer mit einer Stimme einen Fehler macht, ist es egal. Wenn ein Superdelegierter einen Fehler macht, kippt es die Abstimmung.
  • Wer delegiert, hat sich mit dem Thema nicht beschäftigt. Seine Stimme zählt bei einer Delegation trotzdem so stark wie die Stimmen derjenigen, die sich persönlich mit dem Thema auseinandersetzen. (Delegationen für einzene Themen - nicht Themenbereiche! - sehe ich als relativ unproblematisch, aber unnötig an). Nur weil jemand 100 Delegationen hat, beschäftigt er sich nicht 100x so viel mit dem Thema. Die, die sich aber wirklich mit dem Thema beschäftigen, haben nix zu sagen, weil fünfzig von ihnen von einem populären Superdelegierten überstimmt werden.
    Anders gesagt: Ein Delegationsemfpänger beschäftigt sich mit dem Thema oft ähnlich gründlich wie ein normaler Pirat, hat aber durch seine Popularität das fünfzigfache Stimmgewicht.
  • Die Tatsache, dass gerade wenn man Zeit reinsteckt und selbst abstimmt, man aufgrund der Superdelegierten nix zu sagen hat, zerstört die Beteiligung am System und macht es so unbrauchbar. Das haben wir im Bundes-LQFB gesehen.
Die Theorie von Liquid Democracy mit Delegationen ist nett, hat aber zwei entscheidende Probleme:
  1. sie entspricht nicht unseren Ansätzen an Basisdemokratie, sondern soll als Parlamentsersatz dienen.
  2. Sie funktioniert in der Praxis nicht vernünftig. Leute werden nicht wegen ihrer Ahnung vom Thema gewählt, sondern weil sie bekannt sind. An Leute wird nicht delegiert, weil sie sich mit bestimmten Themen beschäftigen, sondern weil sie populär sind.
Es gibt verschiedene Theorien, ob Delegationen gut (weil die Stimmen der Leute berücksichtigt werden, die keine Zeit haben, direkt mitzumachen), oder schlecht (Stimmen der direkt Mitwirkenden haben weniger Gewicht, Mangel an Akzeptanz) sind. Wir müssen uns allerdings nicht auf die Theorie verlassen, denn mit dem Bundes-LQFB haben wir bereits praktische Erfahrungen, die zeigen, dass Delegationen in der Praxis nicht funktionieren, zu Machtanhäufungen führen und die Akzeptanz von Tools zerstören.
Delegationssysteme sind in der Partei umstritten und werden von einem nicht unerheblichen Teil der Mitglieder abgelehnt. Basisdemokratie hingegen ist akzeptierter Konsens. Unsere Beteiligungstools sollten so gestaltet sein, dass alle mitgenommen werden und sie von möglichst vielen Mitgliedern akzeptiert werden. [siehe auch unten!]
Delegationssysteme zwingen praktisch zum delegieren und verhindern individuelle Beteiligung. Wenn zehn Leute sich individuell beteiligen wollen, muss jeder von ihnen vergleichsweise viel Zeit investieren, und wird am Ende von 100 Delegiertenstimmen überstimmt, die mit einem Klick (der Delegierenden) und einer einzigen manuellen Entscheidung abgegeben wurden. Dies ist gerade für aktive Teilnehmer extrem demotivierend.
Man stelle sich vor, Delegationen auf Parteitagen durch Weitergabe der Stimmleiste wären erlaubt (zur einfachen Umsetzbarkeit werden die Karten an eine Leiste geklebt). Wie würdest du dich als Pirat fühlen, wenn du mit deiner einen Stimmkarte neben einem Piraten sitzt, der zwei Latten mit 40 Stimmkarten hochhält? Würdest du das als “Basisdemokratie” empfinden?
Auf unseren Parteitagen, wo persönliche Beteiligung mit erheblich mehr Zeit- und Geldhürden verbunden ist, wollen wir (aus gutem Grund) kein Delegiertensystem haben. Warum sollten wir im Internet, wo die Beteiligungshürden viel niedriger sind, plötzlich eins brauchen?
Warum die SMV mit Delegationen handlungsunfähig wäre? Nun, viele Piraten lehnen Delegationen u.a. aus den oben genannten Gründen ab. Paradoxerweise können diese das dank Delegationen wunderbar ausdrücken. Es muss nur jemand einen Service anbieten, der immer zuverlässig alle Anträge ablehnt, und an den man delegieren kann. Das ist (nach der Position der Liquid-Democracy-Befürworter) keine Sabotage, sondern ordnungsgemäße Nutzung, da man im Liquid-Democracy-Konzept seine Meinung eben auch (bzw. in der Praxis vor allem) durch Delegationen vertreten soll.
Wenn dieser Service einen signifikanten Teil der Nutzer auf sich vereint (was dank Delegationen einfach ist, weil die ganzen Liquid-Gegner sich nur einmal anmelden und delegieren müssen), können keine Anträge mehr beschlossen werden. Wer das scheiße findet, findet Liquid Democracy scheiße.
Deswegen lehnt bitte alle Anträge ab, die versuchen, unsere Basisdemokratie durch “Liquid Democracy” zu ersetzen.

Zitat Ende.

Angekommen auf der #fedcon

Angekommen auf der #fedcon

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Inspiriert von einem Beitrag auf Google+ habe ich mir mal ein paar Gedanken zu dem Märchen von der unsicheren Rente gemacht. Hier das Ergebnis:

Die Renten werden bekanntlich nicht angespart, sondern aus der aktuellen Produktivität des Landes bezahlt, momentan eben in Form von Rentenbeiträgen. Nun ist es aber so, dass die Produktivität und das Bruttoinlandsprodukt immer weiter steigen, d.h. es wird viel mehr Geld erwirtschaftet, als wir bräuchten, um alle Rentner und Arbeitslosen und sonstigen Transferleistungsempfänger zu bezahlen. Das einzige Problem dabei ist eben, dass momentan z.B. nicht alle in die Rentenkasse einzahlen, auch Kapitalerträge tragen nicht dazu bei, ebensowenig Beamte oder auch Maschinen. Würde man einfach einen Teil des insgesamt erwirtschafteten Geldes “gerecht” an alle verteilen, die einen Anspruch anmelden, sei es aufgrund von Alter, Krankheit oder was auch immer, so würde das System trotzdem noch funktionieren. Tut es nur nicht, weil ein Großteil des Gewinns eben abgezweigt wird für wenige. BiP Deutschland 2011 3,6 Billionen macht ca. 44.000 erwirtschaftete Euro pro Kopf in Deutschland, Tendenz steigend (mit pro Kopf ist wirklich pro Einwohner gemeint vom Baby bis zum Greis, nicht pro Arbeitnehmer). Demgegenüber stehen Sozialleistungen 2011 in Höhe von insgesamt: 760,6 Mrd. EUR.

Es ist also offensichtlich, dass die Gesellschaft auch in Zukunft noch alle Rentner und sonstigen Transferleistungsempfänger wird tragen können, auch dann noch, wenn es mehr Rentner und weniger Arbeitnehmer gibt, allein aufgrund der wachsenden Produktivität. Die Rente ist also sicher, sofern die Gesellschaft die Früchte ihrer Arbeit gerecht und solidarisch verteilt (frei nach Herrn Blüm).

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Ein generelles Tempolimit ist Unsinn. Die Zukunft liegt in einem flexiblen Tempoleitsystem, wie wir es teilweise heute schon haben. Versuche mit “dynamischen Wegweisern mit integrierten Stauinformationen” berücksichtigen die jeweilige Verkehrssituation und geben den Autofahrern gezielt sinnvolle Tempohinweise und Informationen über die Verkehrslage vor ihnen. Das können dann auch mal 60 oder 80 km/h sein, um den Verkehr im Fluss zu halten. Sture, generelle Tempolimits bringen hier garnichts und leuchten auch niemandem ein. Es ist unsinnig, bei freier Strecke ein Tempolimit zu verhängen, und außerdem reduziert eine solch eintönige Geschwindigkeit die Konzentration, das Großhirn wird regelrecht abgeschaltet.

Das Umweltargument greift auch nicht, da der CO2-Ausstoß nur zu ca. 12% durch den Straßenverkehr verursacht wird, d.h. ein Limit auf 120 würde nur ca. 0,3% einsparen. Viel wichtiger wäre es, die Zahl der Staus durch intelligente Verkehrsleitsysteme zu reduzieren und den Verbrauch der Autos zu reduzieren bzw. auf alternative Antriebe zu setzen.

60 Prozent aller tödlichen Unfälle passieren auf der Landstraße bei Tempolimits von 100 oder weniger. In Deutschland kommen auf eine Milliarde gefahrener km 3,1 Tote. In Österreich 4,8 und in den USA 5,0 - trotz Tempolimits bis zu 130 km/h.

Fazit: Ein echtes Zukunftsmodell sind Onboard-Systeme, die den Autofahrer in seinem Fahrzeug informieren, damit er selbst seine Geschwindigkeit der Verkehrs- und Wettersituation vor ihm anpassen kann, wenn zäh fließender Verkehr oder Nebel gemeldet werden. In Kombination mit intelligenten Verkehrsleitsystemen erreicht man so optimalen Verkehrsfluß, weniger Staus und weniger Unfälle. Generelle Tempolimits wie Grüne und SPD sie fordern sind Methoden aus der Steinzeit.

What the? I don’t even… O_O

Source: trekgate

cnspiracy:

thefrogman:

Come one, come all to Bill Shatner’s School of Overacting!

Forget subtle, nuanced performances. Those are boring and forgettable. Learn how to say your lines with gusto!

In this course you will learn such techniques as…

  • The double fist shake
  • The naughty kitten
  • The cultural appropriation
  • The self bitch slap
  • The enthusiastic mime stuck in a box
  • The nipple hardener
  • The sweaty declaration of self
  • The “this wall is amazing”

And many more!

ACTING!

Hilarious :D

Source: trekgate

Balkonien #Trier

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Na also, geht doch. #Trier

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